Edelmetalle

Vorteile des Handels mit Edelmetallen bei XM

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Edelmetalle - Spreads / Bedingungen

Spot Metalle Instrumente

Währungspaar Kleinste Kurs-
Schwankung
Spreads
schon ab***
Average SpreadsDurchschnitts-Spreads*** Swap-Wert Long
(Punkte)**
Swap-Wert Short
(Punkte)**
Wert von 1 Lot Limit- und Stop-Niveaus***
GOLD 0.01 0.4 0.47 -10.61 -4.32 100 oz 1
SILVER 0.001 0.037 0.048 -5.5 -5.01 5000 oz 0.14
Währungspaar Kleinste Kurs-
Schwankung
Spreads
schon ab***
Average SpreadsDurchschnitts-Spreads*** Swap-Wert Long
(Punkte)**
Swap-Wert Short
(Punkte)**
Wert von 1 Lot Limit- und Stop-Niveaus***
GOLDmicro 0.01 0.4 0.47 -10.61 -4.32 1 oz 1
SILVERmicro 0.001 0.037 0.048 -5.5 -5.01 50 oz 0.14
Währungspaar Kleinste Kurs-
Schwankung
Average SpreadsDurchschnitts-Spreads*** Swap-Wert Long
(Punkte)**
Swap-Wert Short
(Punkte)**
Wert von 1 Lot Limit- und Stop-Niveaus***
SILVER. 0.001 0.035 -5.5 -5.01 5000 oz 0.14
GOLD. 0.01 0.21 -10.61 -4.32 100 oz 1

Die erforderliche Margin für Gold und Silber wird wie folgt berechnet: Lots * Kontraktgröße * Marktkurs / Hebel.

GOLD & SILBER HANDELSZEITEN
(Zeitzone GMT+2. Es gilt die Sommerzeit)

Montag – Donnerstag: 01:05 – 23:55
Freitag: 01:05 – 23:50

Weitere Metalle

Symbol Beschreibung Kleinste Kurs-
Schwankung
Höhe der geringsten Kursschwankung Niedrigste
Spreads
Wert von 1 Lot Min./Max. Handelsgröße Margin-Prozentsatz Limit- und Stop-Niveaus***
PALL Palladium 0.10000 USD 1 4 10 Troy ounces 1/50 4.5 % 10
PLAT Platinum 0.10000 USD 1 3 10 Troy ounces 1/50 4.5 % 8
Symbol Beschreibung Serverzeit Wochentag Montag Start Freitag Schluss
PALL Palladium GMT +3 01:05-23:55 01:05 23:10
PLAT Platinum GMT +3 01:05-23:55 01:05 23:10
Instrument Status Oct
16
Nov
16
Dec
16
Jan
17
Feb
17
Mar
17
Apr
17
May
17
Jun
17
Jul
17
Aug
17
Sep
17
Palladium
(PALL)
Offen 29/08/16 28/11/16 24/02/17 29/05/17
Palladium
(PALL)
Nur Schluss 28/11/16 24/02/17 29/05/17
Palladium
(PALL)
Verfall 29/11/16 27/02/17 30/05/17
Platinum
(PLAT)
Offen 23/06/16 22/09/16 28/12/16 29/03/17
Platinum
(PLAT)
Nur Schluss 22/09/16 28/12/16 29/03/17
Platinum
(PLAT)
Verfall 23/09/16 29/12/16 30/03/17

* Mindest-Kursniveau zur Platzierung von Stop Loss und Take Profit Orders eines aktuellen Marktkurses.

** Falls Sie eine offene Position für den nächsten Handelstag hinterlassen, zahlen oder erhalten Sie einen bestimmten Betrag, der auf Grundlage der Zinssatzdifferenz der beiden Währungen des Währungspaares berechnet wird. Dieser Vorgang wird im Handelsterminal "Swap." genannt, "Swap" wird automatisch in die Einzahlungswährung umgerechnet. Der Vorgang wird um 00.00 Uhr (Zeitzone GMT+2. Es gilt die Sommerzeit) durchgeführt und kann mehrere Minuten dauern. Von Mittwoch auf Donnerstag wird Swap für drei Tage berechnet.

*** Die hier angezeigten durchschnittlichen Spreads werden im Laufe des Tages berechnet. Unter normalen Marktbedingungen sind sie tendenziell enger. Eine Ausdehnung der Spreads kann jedoch aufgrund wichtiger Nachrichtenmeldungen, bei politischer Unsicherheit, bei volatilen Marktbedingungen infolge von unerwarteten Ereignissen, am Ende des Geschäftstages und an Werktagen mit geringerer Volatilität erfolgen. Wenn Sie bei uns handeln, ist Trading Point Ihr Vertragspartner. Ihre Handelsaktionen werden zusammengeführt, jede nächste Exposition über festgelegte Schwellenwerte wird bei unseren Partnerbanken (unseren Liquiditätsanbietern) zum aktuellen Markt-Spread abgesichert. Bei volatilen und illiquiden Marktbedingungen notieren unsere Liquiditätsanbieter jedoch höher als bei üblichen Spreads. Bei derartigen Bedingungen ist Trading Point gezwungen, einige der Spread-Erhöhungen an seine Kunden weiterzugeben.

Die erforderliche Margin für CFDs wird folgendermaßen berechnet: Lots * Kontraktgröße * Eröffnungskurs * Margin-Prozentsatz. Der Hebel Ihres Handelskontos bleibt unberücksichtigt.

Die Margin für CFDs bei Absicherung (Hedging) beträgt stets 50 %.

Die Zeitangaben sind Richtwerte und können sich ändern.

Goldhandel und der Markt für Edelmetalle

Der Handel mit Gold und anderen erschöpflichen Rohstoffen, wie unter anderem Rohöl, Kupfer oder Erdgas, spielt auf dem Rohstoffmarkt eine wichtige Rolle. Sie alle gehören zu den handelbaren Gütern, deren Vertrieb durch Kontrakte geregelt wird. Zu den Kontrakten mit Edelmetallen gehören Finanzinstrumente, wie z.B. Futures, Kassageschäfte, Forwards und Optionen.

Als Finanzintermediär, der die Futures-Kontrakte anbietet, kann eine Futures-Börse oder der Rohstoffmarkt fungieren. Geldanleger aus der ganzen Welt haben Zugang zu über 50 wichtigen Rohstoffmärkten für Edelmetalle. Aufgrund ihres hohen Wertes für die Wirtschaft und ihrer Langlebigkeit gehören unter anderem Gold, Silber, Platin und Palladium zu den am meisten gehandelten Gütern. Der größte Weltmarkt für Edelmetalle ist Asien. China, Indien und Singapur gehören zu den wichtigsten Abnehmern dieser Rohstoffe. Beherrscht wird der Rohstoffmarkt jedoch von europäischen und amerikanischen Unternehmen. So haben die bedeutendsten Edelmetallvertreiber ihren Sitz in Kanada und Deutschland.

Die Terminbörsen, an denen neben Währungen und Aktienindizes auch Gold und andere Edelmetalle aktiv gehandelt werden, sind -mit Ausnahme der Wochenenden- täglich 24 Stunden geöffnet. Edelmetalle werden grundsätzlich auf zwei Arten gekauft: Über Kassageschäfte und Futures-Kontrakte. Bei Kassageschäften muss die Ware beim Kauf und Verkauf physisch vorhanden sein. Zahlung und Lieferung erfolgen am Erfüllungstag, üblicherweise zwei Werktage nach Geschäftsabschluss. Futures sind hingegen standardisierte Kontrakte für den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen, die von zwei Vertragsparteien individuell vereinbart werden. Im Kontrakt werden Menge, Qualität und Preis (der sog. Futures-Preis) vereinbart. Lieferung und Zahlung erfolgen zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt (dem sogenannten Erfüllungszeitpunkt). Beim Kauf und Verkauf von Futures ist kein physischer Besitz der online gehandelten Rohstoffe erforderlich.

Handel mit Gold und Edelmetallen

Zu den am meisten gehandelten Edelmetallen gehören Gold, Platin, Palladium und Silber. Das hohe Handelsvolumen dieser Rohstoffe ist auf ihre Werthaltigkeit zurückzuführen, die unabhängig von der Wirtschaftslage ist. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Nachfrage nach dem Onlinekauf und sogar dem physischen Besitz von Edelmetallen als langfristige Geldanlage stark angestiegen. Auch für Investoren mit kurzfristigem Anlagehorizont ist der Handel mit Edelmetallen interessanter geworden: Derivate und börsengehandelte Kontrakte sind weniger kapitalintensiv und eine einfache Möglichkeit, um bei Kursbewegungen in den Markt einzusteigen.

Anders als bei den meisten anderen Rohstoffen hängt der Goldpreis nicht in erster Linie von der Produktions- und Verbrauchsmenge ab. Der Preis für Gold hängt von den Veränderungen der politischen Lage ab. So kann Gold in Zeichen der Unsicherheit als Absicherung der eigenen Aktivitäten auf anderen Märkten verwendet werden. Neben Gold gehören Platin, Palladium und Silber zu den werthaltigen Vermögensgegenständen. Sie werden von Anlegern als Wertanlage in geldmarktpolitisch unsicheren Zeiten geschätzt.

Kursschwankungen werden von zahlreichen Faktoren ausgelöst und können auf den Edelmetallmärkten zu erhöhter Volatilität führen. Zu den einflussreichsten Faktoren gehören weltweit tätige Finanzinstitute, deren Geldanlagen spekulativ sind und entsprechend zu Kursanstieg und Kursverfall führen können. Ein weiterer marktbeeinflussender Faktor sind Trends, die von den Endverbrauchern ausgelöst werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schmuckkäufer. Die Nachfrage nach Schmuck führt zu Preisanstiegen auf den Märkte für Edelmetalle. Auch die Wirtschaft beeinflusst die Marktpreise. In einer im Weltvergleich gut florierenden Volkswirtschaft korreliert der Wohlstand unmittelbar mit der Nachfrage nach Schmuck aus Gold und anderen edlen Metallen. Wenn die Anleger nach riskanteren Anlagemöglichkeiten Ausschau halten, sinkt der Preis bestimmter Edelmetalle, während der Preis von anderen Edelmetallen ansteigt. Auch die veränderte Nachfrage nach anderen Anlagegütern, die nichts mit Edelmetallen zu tun haben, können Preisschwankungen auslösen.

Geschichte des Handels mit Gold und anderen Edelmetallen

Edelmetalle und insbesondere Gold sind schon immer ein Zeichen für Wohlstand gewesen. Gold hatte stets einen gewissen Wert und gehörte zu einem gefragten Vermögenswert. Das galt bereits zur vorgeschichtlichen Zeit, als Gold als Währung für den Tauschhandel genutzt wurde, und setzte sich im Laufe der Jahrhunderte fort. Damals wurde es in Form von Münzen, ungemünztem Edelmetall und Goldbarren mit festgelegtem Feingehalt und Gewicht eingesetzt. Die ersten Goldmünzen wurden im Jahre 600 v. Chr. geprägt. Ihre Verwendung als Zahlungsmittel (Goldstandard) war bin in die 1930er-Jahre üblich. Gold ist ein elektrisch sehr leitfähiges und formbares Metall und reagiert nicht auf andere Elemente. Es wird in zahlreichen Wirtschaftszweigen eingesetzt, darunter in der Schmuckherstellung sowie in der Chemie, Elektronik und Medizin. Als traditionelles Zahlungsmittel wurde Gold nach 1976 vom Fiatgeld abgelöst. Gold ist jedoch auch heutzutage ein wertstabiles Anlagegut.

Neben Gold wurde auch Silber schon seit 4000 Jahren als Zahlungsmittel eingesetzt. Der Silberstandard galt bis ins 19. Jahrhundert. Die Nachfrage nach Silber im industriellen und kommerziellen Bereich sowie bei Endverbrauchern hat dieses Edelmetall zu einem wertstabilen Anlagegut gemacht. Finanzderivate, wie z.B. Silber-Futures, werden an zahlreichen Börsen auf der ganzen Welt gehandelt. Mit der Entstehung des Online-Tradings sind börsengehandelte Silberprodukte zu einer leicht verfügbaren Möglichkeit für Anleger geworden, um vom Silberpreis zu profitieren und langfristig in das Edelmetall zu investieren.

Im Vergleich zum Handel mit Gold und Silber, die bereits in vorgeschichtlichen Kulturen als Anlagegegenstand dienten, blicken Platin und Palladium auf eine vergleichsweise kurze Geschichte im Finanzbereich zurück. Aufgrund ihrer Knappheit und jährlichen Fördermengen in den jeweiligen Bergwerken sowie ihrer Nutzung in verschiedenen Industriezweigen ist ihr Preis zuweilen höher als der Goldpreis. Platin ist 10 Mal seltener als Gold und wird daher mit Reichtum in Verbindung gebracht. Legierungen aus Weißgold und Platin wurden bereits im präkolumbischen Zeitalter verwendet. Die erste Erwähnung von Platin in Europa stammt aus dem 16. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert wird Platin in Bereichen Schmuckherstellung, Motorenherstellung, Chemie, Zahnmedizin und sogar im medizinischen Bereich genutzt.

Ähnlich wie Platin spielt auch Palladium eine wesentliche Rolle in der Technik. Seit seiner Entdeckung im 19. Jahrhundert in Europa ist die weltweite Nachfrage nach dem Edelmetall stark angestiegen. Meist wird es von der Automobilindustrie verwendet. Weitere wichtige Verwendungsbereiche sind Medizin, Elektroindustrie, Schmuckherstellung und selbstverständlich auch der Markt für Geldanlagen. Aufgrund von Angebot und Nachfrage und der damit einhergehenden Preisbildung auf dem Markt können die Preise für Platin und Palladium in Zeiten wirtschaftlicher Stabilität so hoch sein wie der Goldpreis, oder den Goldpreis sogar übertreffen. In Zeiten einer schlechten wirtschaftlichen Lage können ihre Preise jedoch unter den Goldpreis fallen. Im letztgenannten Fall eignet sich Gold als wertstabileres Edelmetall für Geldanlagen.

Der heutige Handel mit Gold und Edelmetallen

Seit den 1970er-Jahren gehören Edelmetalle zu den beliebtesten erschöpflichen Rohstoffen zum Handeln. Neben dem Devisenhandel (Forex) ist die Geldanlage in Gold und andere Edelmetalle auf der ganzen Welt zu einer beliebten Methode für die Risikostreuung in Zeiten mit hoher Inflation oder wirtschaftlicher/politischer Unsicherheit geworden.

Futures-Kontrakte sind sogenannte derivative Finanzinstrumente. Ihr Wert richtet sich nach der Wertentwicklung eines Basiswertes. Einer der Hauptzwecke der Geldanlage in Edelmetall-Futures ist die Risikostreuung. Weil Käufer und Verkäufer des Kontraktes die Preise oder Zinssätze im Vorfeld des Futures-Geschäftes festlegen können, können sich beide gegen einschneidende oder plötzliche Preisänderungen absichern, die andernfalls zu hohen Verlusten führen würden.

Der Handel mit Edelmetallen kann in beide Richtungen erfolgen: Wenn ein Anstieg der Marktpreise erwartet wird (Hausse), können Future-Kontrakte erworben werden (Long-Positionen). Die Transaktion wird in diesem Fall durch einen Verkauf beendet. Im Falle einer erwarteten Abwärtsbewegung des Marktes (Baisse) kann durch den Verkauf von Futures-Kontrakten (Short-Positionen) in den Markt eingestiegen werden. Der Austritt aus dieser Position erfolgt dann durch den Kauf des Kontraktes. Zudem besteht die Möglichkeit, mehrere Futures-Kontrakte mit verschiedenen Einstieg- und Ausstiegspunkten zu handeln. Ebenso denkbar ist der Einstieg in Kontrakte zu verschiedenen Preisen und der Austritt zu einem Preis und umgekehrt. Durch den Handel in beide Richtungen können Anleger bei Aufwärts- und Abwärtsbewegungen des Marktes Gewinne erzielen.

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